Als Social Media Manager musste ich es einfach wissen: Einen ganzen Tag lang bloggen, nur per iPhone und WordPress-App – kann das gutgehen? Es ging relativ gut. Am Ende meines Live-Blogging-Experiments bin ich positiv überrascht, wie einfach man auch von unterwegs Content für seinen Blog erstellen kann.
Die WordPress App für das iPhone bzw. iOS:
Die WordPress-App ist übersichtlich gestaltet und lässt sich so intuitiv bedienen, wie man es von iOS gewohnt ist. Bilder und Videos lassen sich spontan aufnehmen oder aus der Bibliothek auswählen. Die App stellt sogar einen rudimentären Vorschau-Modus zur Verfügung:
| Startbildschirm |
Textmodus |
Medien-Upload |
Vorschau |
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LINK: Screenshots mit dem iPhone machen – so geht’s
Live-Blogging mit dem iPhone – Vor- und Nachteile
Topaktuelle Informationen auf seinen Blog. Wer mehr als 140 Zeichen twittern möchte oder seinen Content nicht ausschließlich auf Facebook veröffentlichen will, ist mit der App ganz gut bedient. Von unterwegs kann man seine Leser gut auf dem Laufenden halten. Aber auch andere Ereignisse lassen sich so live ins Netz übertragen, etwa Firmenevents oder Statusmeldungen von z.B. Jobbörsen, Vorträgen, Produktvorstellungen oder Schiffstaufen.
Die großen Vorteile von iPhone und App zum Live-Bloggen sind
- die große Aktualität
- die einfache Umsetzbarkeit und der geringe Aufwand
- die hohe Mobilität bzw. Ortsungebundenheit
- die große Unabhängigkeit von Infrastruktur (außer dem Funkmasten)
- mehr als 140 Zeichen (Twitter)
Leider hat das vorgestellte System auch mit einigen Nachteilen aufzuwarten:
- die teilweise äußerst dürftige Foto- und Videoqualität
- schlechte Netzabdeckung und langsamer Upload
- wenige Formatierungsmöglichkeiten
- fehlerhafte bzw. keine Videoeinbindung
- Texteingabe über den Touchscreen
- begrenzte Akku-Kapazität
Mit dem iPhone 4 lässt sich bestimmt schon eine bessere Bildqualität erreichen. Auch die fehlenden Formatierungsmöglichkeiten lassen sich mit einigen HMTL-Kenntnissen sicherlich ausgleichen. Bei der Videoeinbindung muss ich noch mal googlen, die App hat hier die WordPress-Installation als Schuldige ausgemacht. Alternativ kann man die Filme ja auch via YouTube und Quellcode einbinden.
Insgesamt hat mir der Versuch viel Spaß gemacht und auch mir als Social Media Manager viele neue Einsichten geliefert. Fazit: Experiment gelungen!